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Eine Arbeitsgemeinschaft (AG) arbeitet themenbezogen und in der Regel bundesweit. Das jeweilige Thema wird von den Mitgliedern der AG im Einvernehmen mit dem Vorstand der UVP-Gesellschaft e.V. festgelegt. Zur Gründung einer AG gehört die Wahl einer Leitung, die dem Vorstand zum Jahresende einen Bericht über die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft vorlegt.

Alle Arbeitsgemeinschaften freuen sich ausdrücklich über Interessierte, die sich einbringen möchten – unabhängig davon, ob sie aktiv mitarbeiten oder sich zunächst informieren möchten.

Arbeitsgemeinschaft KI und Digitalisierung

Die AG KI und Digitalisierung in der Umweltprüfung wurde nach dem UVP-Kongress 2025 in Erfurt Anfang Februar 2026 gegründet. Die AG ist noch jung und der Gestaltungsspielraum ist hoch.

Ziele

Alle Mitglieder verbindet der Wunsch, Digitalisierung in der Umweltprüfung angemessen voranzubringen und zu fördern. Die Arbeitsgemeinschaft möchte den Transfer in die Praxis unterstützen und verfolgt zunächst folgende Ziele:

  1. Wir möchten einen Raum für fachübergreifenden Erfahrungsaustausch zu künstlicher Intelligenz und Digitalisierung in der Umweltprüfung bieten.
  2. Wir möchten uns der Frage widmen, welche Möglichkeiten und Grenzen der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Umweltprüfung hat.
  3. Wir möchten den Status quo der digitalen Arbeitsweisen und Methoden ergründen und Bedarfe und Lücken für die weitere Entwicklung aufzeigen.
  4. Wir möchten mit Positionspapieren notwendige Impulse für die Digitalisierung in der Umweltprüfung setzen.
  5. Wir möchten Handlungsempfehlungen und Arbeitshilfen für die Praxis erarbeiten und öffentlich bereitstellen.

Die nächste Sitzung wird am Do. 16.4.26 von 10:00-12:00 Uhr stattfinden.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei Anke Rehhausen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu melden.

Leitung/Kontakt
Prof. Dr. Anke Rehhausen – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Carsten Alsleben – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Arbeitsgemeinschaft Kulturelles Erbe

Die Arbeitsgemeinschaft „Kulturelles Erbe in der Umweltprüfung“ wurde im Herbst 2025 wiederbelebt und knüpft an die langjährige Arbeit der UVP-Gesellschaft e.V. zu diesem Thema an. Sie versteht sich als fachliches Diskussions- und Austauschforum zu aktuellen Fragestellungen rund um das kulturelle Erbe in UVP- und SUP-Verfahren.

Zentrale Ziele der Arbeitsgemeinschaft sind der Austausch zu aktuellen fachlichen und rechtlichen Entwicklungen, die Diskussion praktischer Erfahrungen sowie die Erarbeitung von Merkblättern und Handreichungen zum kulturellen Erbe.

Ein besonderer Meilenstein der AG-Arbeit ist die Veröffentlichung der 3. Auflage des Leitfadens „Kulturelles Erbe in der Umweltprüfung“.
Gedruckte Version: LVR – Dezernat Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Im Rahmen des Auftakttreffens am 27. Oktober 2025 haben sich die Teilnehmenden dafür ausgesprochen, die Leitung der Arbeitsgemeinschaft durch Dr. Frank Scholles vorzusehen.
Die formelle Wahl der AG-Leitung soll beim nächsten Treffen erfolgen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei der Kontaktperson zu melden, wenn eine Teilnahme an den Treffen oder eine Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft gewünscht ist – auch hier ist eine unverbindliche Kontaktaufnahme ausdrücklich willkommen.

Leitung/Kontakt
Dr. Frank Scholles – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Arbeitsgemeinschaft SUP

Die Arbeitsgemeinschaft SUP ist Netzwerk und Forum für alle Aktiven im Themenfeld der Strategischen Umweltprüfung (einschließlich der Umweltprüfung in der Bauleitplanung). Sie wurde 2003 im Zuge der rechtlichen Einführung der SUP in Deutschland gegründet, formierte sich 2014 neu und trifft sich viertel- bis halbjährlich in Hannover, Berlin oder Kassel sowie online.

Inhalte und Ziele

Die Strategische Umweltprüfung ist inzwischen als eigenständiges Instrument etabliert und ein wichtiger Baustein im System der Umweltprüfungen. Aufgabe der SUP ist es, die Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme frühzeitig, systematisch und transparent zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten – einschließlich der Prüfung von Alternativen sowie der Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden.

Die Praxis zeigt jedoch, dass die SUP nicht immer all ihren Aufgaben und Erwartungen entspricht. Neben vielen positiven Erfahrungen bestehen weiterhin bekannte und neue Herausforderungen. Die AG SUP bietet hierfür ein Forum zum Austausch guter Praxis ebenso wie zur Diskussion bestehender Probleme.

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, aktuelle und zukünftige Aufgaben der SUP zu diskutieren, Tipps und Hinweise zur Durchführung weiterzugeben und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die UVP-Gesellschaft e.V. möchte dabei die Erfahrung, Kompetenz und Kreativität von SUP-Akteurinnen und -Akteuren bündeln und so zur Qualitätssicherung der SUP beitragen.

Ein Ergebnis der AG-Arbeit ist eine Sammlung von Leitfäden und Arbeitshilfen, darunter der Praxistipp Nr. 01 – Strategische Umweltprüfung (SUP).

Mitwirkung

In der AG wirken aktuell rund 20 Personen aktiv mit, der Verteiler der Interessierten umfasst mehr als 60 Personen. Die Mitwirkenden verfügen über vielfältige Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft, u. a. in den Bereichen Raumordnung, Bauleitplanung, Wasser, Verkehr, Netzausbau und Förderprogramme.

Die AG ist offen für alle, die im Themenfeld der SUP tätig sind – unabhängig von einer Mitgliedschaft in der UVP-Gesellschaft e.V. Interessierte können sich jederzeit bei den AG-Leitungen melden und sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Leitung/Kontakt

Elke Weingarten - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Gunther Wetzel - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Arbeitsgemeinschaft Menschliche Gesundheit

Die Arbeitsgemeinschaft „Menschliche Gesundheit in der Umweltprüfung“ wurde 2008 auf Initiative des damaligen Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit (LIGA) NRW, Prof. Dr. R. Fehr, Dr. R. Welteke sowie Dr. J. Hartlik (UVP-Gesellschaft) gegründet und trifft sich seitdem regelmäßig.

Aktuell besteht die Arbeitsgemeinschaft aus rund 20 Mitgliedern aus Universitäten und Hochschulen, dem Europäischen Gesundheitszentrum der WHO, Landesbehörden, Ärztekammern sowie aus Gutachterbüros, Stadtplanungs-, Umwelt- und Gesundheitsämtern. Aufgrund der Vielzahl relevanter Themen können bei Bedarf temporäre themenspezifische Arbeitskreise eingerichtet werden.

Nach vielen Jahren engagierter AG-Leitung hat Reinhard Streckmann (Stadt Düsseldorf) seine Tätigkeit 2024 beendet. Die Leitung der Arbeitsgemeinschaft hat Prof. Dr. Sabine Baumgart (Bremen) übernommen. Aufgrund der Vielzahl relevanter Themen können bei Bedarf temporäre themenspezifische Arbeitskreise eingerichtet werden. Ein Info-Blatt mit Kurzinformationen zur AG ist hier verfügbar (Verlinkung einfügen).

Ziele, Haltung und fachlicher Hintergrund

Der Mensch zählt seit jeher zu den Schutzgütern der Umweltprüfungen. Seit der Novellierung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) im Jahr 2005 ist die menschliche Gesundheit expliziter Bestandteil der Prüfungen. Das Baugesetzbuch fordert zudem die besondere Berücksichtigung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse in der kommunalen Planung.

Mit der Novellierung der UVP-Richtlinie 2014 ist darüber hinaus auch die Bevölkerung als eigenständiges Schutzgut in die Folgenabschätzung einzubeziehen. Der Leitfaden „Guidance on the preparation of the Environmental Impact Assessment Report“ der EU-Kommission (2017) betont insbesondere die Berücksichtigung gesundheitlicher Auswirkungen auf vulnerable Bevölkerungsgruppen. Diese Aspekte greift die Arbeitsgemeinschaft in ihren Leitlinien und Merkblättern  gezielt auf.

Vor dem Hintergrund zahlreicher Initiativen auf kommunaler, Landes- und internationaler Ebene – etwa „Gesunde Städte“, WHO-Initiativen oder Masterpläne Umwelt und Gesundheit – verfolgt die AG das Ziel, die bislang vielfach fehlende Operationalisierung gesundheitlicher Aspekte in der räumlichen Planung fachlich fundiert weiterzuentwickeln.

Ziele und Produkte

Mit ihrer Arbeit möchte die Arbeitsgemeinschaft die gute fachliche Praxis der Umweltprüfung im Hinblick auf das Schutzgut Menschliche Gesundheit vorsorgeorientiert und praxisnah unterstützen. Zentrale Ziele sind:

  • die fachliche Konkretisierung gesetzlicher Vorgaben aus UVPG, BauGB und Umweltfachgesetzen,
  • die Verbesserung des interdisziplinären Verständnisses zwischen beteiligten Fachdisziplinen,
  • die Entwicklung praxisnaher Hilfestellungen für Planungsbüros, Genehmigungsbehörden, Gesundheitsämter und weitere Akteure.

Ein wichtiges Ergebnis der AG-Arbeit ist die Veröffentlichung der „Leitlinien Schutzgut Menschliche Gesundheit – Für eine wirksame Gesundheitsfolgenabschätzung in Planungsprozessen und Zulassungsverfahren“, die 2014 erschienen und 2020 in einer zweiten Auflage fortgeschrieben wurden. Die Leitlinien stehen als PDF im Servicebereich  der Website zur Verfügung und wurden bereits mehr als 7.000 Mal heruntergeladen.

Aktuell erarbeitet die AG weitere Merkblätter zu spezifischen Problembereichen, beginnend mit dem Merkblatt „Vorsorgeorientierte Berücksichtigung der Gesundheitsfolgen in Umweltprüfungen“. Weitere Merkblätter sind in Vorbereitung.

Mitwirkung

Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als offenes, interdisziplinäres Forum aus Wissenschaft und Praxis. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen oder zunächst unverbindlich Kontakt aufzunehmen – auch dann, wenn zunächst lediglich Interesse an den Themen besteht.

Leitung/Kontakt

Prof. Dr. Sabine Baumgart - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Arbeitsgemeinschaft Klima

Die Arbeitsgemeinschaft „Klima in der Umweltprüfung“ befindet sich im Prozess der Reaktivierung. Bereits seit dem 13. UVP-Kongress 2016 wird auf Initiative von Helmut Bangert, Katharina Schätz (Stabsstelle Klimaresilienzmanagement, Stadt Regensburg) und Sebastian Kupski (Geschäftsführender Gesellschafter der INKEK GmbH, Lohfelden) an einer Wiederbelebung der Arbeitsgemeinschaft gearbeitet.

Im Rahmen des 14. UVP-Kongresses 2018 in Goslar wurden interessierte Personen zu einer möglichen Mitwirkung angesprochen und deren Kontaktdaten zusammengetragen. Ziel war es, bei einem der folgenden UVP-Kongresse eine aktive Arbeitsgemeinschaft Klima vorzustellen und erste inhaltliche Schwerpunkte zu definieren.

Hintergrund der Reaktivierung ist die zunehmende Bedeutung von Klimaschutz und Klimaanpassung sowie deren Berücksichtigung in sämtlichen Planungs- und Genehmigungsprozessen, insbesondere im Rahmen von UVP und SUP. Die Arbeitsgemeinschaft soll hierzu einen fachlichen Beitrag leisten und den Austausch zwischen Verwaltung, Planung, Wissenschaft und Praxis fördern.

Ziele und Inhalte

Die inhaltliche Konkretisierung erfolgt im Rahmen der ersten Treffen. Als mögliche Themen wurden u. a. benannt:

  • Herausgabe eines Praxistipps „Klimaanalysen“ (z. B. zu erforderlichen Maßstäben und Inhalten),
  • Herausgabe eines Merkblatts „Klimainformationen für die Planung“ (z. B. zu erforderlichen Darstellungen für die Verwaltung),
  • Entwicklung eines Leitfadens „Klimagutachten im Rahmen der UVP/SUP“.

Mitwirkung

Die Arbeitsgemeinschaft ist offen für Interessierte, auch für Nichtmitglieder der UVP-Gesellschaft e.V.. Erwünscht ist ausdrücklich ein Querschnitt unterschiedlicher Disziplinen und Institutionen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bei den Kontaktpersonen zu melden – auch dann, wenn zunächst lediglich Interesse besteht.

Leitung/Kontakt

Sebastian Kupski (INKEK GmbH, Lohfelden) - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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