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UVP-report Merkblatt 02 - 2020

Die Bedeutung von Vorsorgewerten in Umweltprüfungen am Beispiel Feinstaub PM2,5

Dirk Heller

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DOI: 10.17442/merkblatt.02

UVP-report 34 (2): 61-70 - 2020

Fachbeitrag / Original Article

Erfassung und Bewertung der kulturellen Ökosystemleistung Naherholung in Deutschland
Mapping and Assessing Local Recreation as a Cultural Ecosystem Service in Germany

Johannes Hermes, Christian Albert & Christina von Haaren

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.08

Zusammenfassung

Die kulturelle Ökosystemleistung Naherholung hat gerade in dicht besiedelten Industrieländern wie Deutschland eine hohe gesundheitliche, soziale und ökonomische Bedeutung. Der vorgestellte Ansatz zur räumlichen Erfassung und Bewertung dieser Leistung auf nationaler Ebene bewertet zunächst die Eignung der Landschaft für die Erholung als Indikator für das Angebot der Landschaft. Daneben wird der Nutzungsdruck durch die Bevölkerung als Indikator für die auf dieses Angebot gerichtete Nachfrage modelliert. Beide werden kartografisch dargestellt. Die kartografische Überlagerung beider zeigt das räumliche Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. So wird die Erholungseignung im Kontext mit der räumlich verorteten Nachfrage im bundesweiten Vergleich betrachtet, was wichtige Hinweise für Politik und Planung liefert und zur Erfüllung von Deutschlands Berichtspflichten im Rahmen der EU-Biodiversitätsstrategie beiträgt.

Abstract

In densely populated countries such as Germany, local recreation is regarded as an ecosystem service which is of particular health, social and economic importance. This article presents an approach to map and assess the cultural ecosystem service “local recreation” on a national level. First, the suitability of the landscape for recreation as an indicator for supply is looked at. Secondly, the utilization pressure by the population is used as an indicator for demand. Supply and demand are depicted and overlaid cartographically. Thus, the suitability for local recreation in context with the local recreation pressure is made comparable on a nationwide scale and useful recommendations for policy and planning can be derived.

UVP-report 34 (2): 71-82 -  2020

Fachbeitrag / Original Article

Anforderungen an den UVP-Bericht unter Beachtung methodisch-inhaltlicher Praktikabilität – Teil 2
Requirements Regarding the EIA Report Considering Practicability – Part 2

Joachim Hartlik

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.10

 Zusammenfassung

Im zweiten Teil des Artikels liegt der Schwerpunkt auf der Bewertung der Umweltauswirkungen. Dort hat es zwar rein rechtlich betrachtet keine größeren Änderungen durch die Novellierungen der UVP-Richtlinie und des UVP-Gesetzes gegeben. Dennoch ergeben sich indirekt Änderungen des Bewertungsprozesses, da nun eine Reihe neuer Auswirkungskategorien einer Bewertung zuzuführen ist. Hierzu zählen insbesondere die bereits in Teil 1 angesprochenen Auswirkungen auf neue Schutzgüter und kumulative Effekte im Zusammenhang mit zeitlich zusammenfallenden anderen Vorhaben oder Tätigkeiten. Ferner werden Aspekte der Bewertung behandelt, die in der UVPPraxis immer wieder zu Konflikten führen. Hier ist in Zukunft noch mehr Transparenz möglich. Substanzielle Änderungen für den UVP-Bericht sind bei der neu hinzugekommenen Überwachung der Umweltauswirkungen zu verzeichnen. Abschließend befasst sich ein Abschnitt mit dem Verhältnis von UVP und weiteren eigenständigen Prüfinstrumenten, deren Ergebnisse in die UVP zu integrieren sind.

Abstract

The first part of this article focusses on the evaluation of environmental effects. From a purely legal point of view, the recent amendments to the legal provisions (i.e., the EU EIA Directive and the German EIA Act) had no major impact on the evaluation of the environmental effects. Nevertheless, there are some indirect changes to the evaluation process due to new types of effects which now need to be evaluated: e.g., effects on environmental factors which previously had not to be considered and cumulative effects caused by other projects or activities that coincide in time. Furthermore, some aspects of evaluation are dealt with which often cause problems in practice. In this regard, more transparency is possible in the future. One substantial amendment is that EIA reports have to address the monitoring of effects. Finally, the relation of EIA and the findings of other assessment instruments which need to be integrated into EIA is considered.

UVP-report 34 (2): 83-91- 2020

Fachbeitrag / Original Article

Berücksichtigung von Klimawandelfolgen in UVP-Vorprüfung und UVP – Empfehlungen für den Vollzug der neuen Regelungen des UVPG zur Resilienz von Vorhaben gegenüber klimawandelbeeinflussten Naturgefahren
Considering the Consequences of Climate Change in Screening and EIA – Recommendations for the Implementation of the New Regulations of the EIA Act regarding the Resilience of Projects to Natural Hazards Caused by Climate Change

Karl-Erich Köppke & Georg Buchholz

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.09

Zusammenfassung

Mit der jüngsten Novelle des UVP-Rechts ist klargestellt, dass in der UVP-Vorprüfung und der UVP auch solche Umweltauswirkungen berücksichtigt werden müssen, die infolge der Anfälligkeit von Vorhaben gegenüber den durch den Klimawandel verstärkt und/oder häufiger auftretenden Naturgefahren ausgelöst werden können. Nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand betrifft dies vor allem Hochwasser, Starkregen, Trockenheit und Hitze. Welche Umweltauswirkungen in der UVP Vorprüfung und der UVP zu prüfen sind, ergibt sich nach wie vor aus dem Fachrecht und dem untergesetzlichen Regelwerk. Dort sind die Folgen des Klimawandels bisher nur teilweise berücksichtigt. In einem Forschungsvorhaben im Auftrag des Umweltbundesamts wurden Hinweise und Empfehlungen erarbeitet, wie mit den neuen Regelungen umzugehen ist, um einen rechtssicheren Vollzug sicherzustellen.

Abstract

EIA law as amended newly provides for the consideration of environmental effects which are caused by the vulnerability of a project against climate change or natural hazards caused by climate change. These effects have to be regarded during screening and in the EIA. According to current scientific evidence, examples for such hazards might be flooding, heavy rain, drought and heat. The sectoral provisions and regulations still determine which environmental effects need to be looked at during screening and EIA. However, these provisions fail to consider the effects of climate change adequately. The article reports the findings of a research project which was commissioned by the German Federal Environmental Agency to make recommendations for the implementation of the new provisions.

UVP-report 34 (2): 92-99 -  2020

Bericht / Report

Handreichung zur Berücksichtigung des Klimawandels in der Umweltverträglichkeitsprüfung
Guidance on the Consideration of Climate Change in Environmental Impact Assessment

Andrew Rasmussen, Alina Langkau, Sebastian Lehmler, Philippa Lindemann, Eva Wessel-Bothe, Nermin Varol & Johann Köppel

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.01

Zusammenfassung

Der Klimawandel ist ein herausforderndes Phänomen, das in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) behandelt werden sollte. Der große zeitliche und räumliche Umfang, die Komplexität und die erheblichen Unsicherheiten aufgrund fehlender Daten sowie das Wissen darüber, wie der Klimawandel die Umwelt verändert, stellen die Praxis vor große Herausforderungen. Obwohl es schwierig ist, die einzelne Rolle eines Projekts für das globale Phänomen des Klimawandels abzuschätzen, ist es für uns wichtig, die Bedeutung der Berücksichtigung des Klimawandels für das UVP-Verfahren zu verstehen, um alle relevanten Auswirkungen während des gesamten UVP-Prozesses angemessen zu berücksichtigen. In unserem Studienprojekt Climate Change and EIA: Easy Said, Challenging Done entwickelten wir ein Leitliniendokument zur Integration des Klimawandels in den UVP-Prozess auf der Grundlage aktueller akademischer Forschung und bestehender Richtlinien sowie bewährter Verfahren aus einer Auswahl internationaler Umweltberichte. Ziel dieser Leitlinien ist es, unsere Empfehlungen für bewährte Verfahren zur Eindämmung des Klimawandels und zur Berücksichtigung von Anpassungen in der UVP zu formulieren und damit die Praxis bei der Integration und Förderung dieses Themas zu unterstützen.

Abstract

Climate change is a challenging phenomenon that should be dealt with in environmental impact assessment (EIA). Its large temporal and spatial scale, its complexity, and the considerable uncertainties derived from missing data and the knowledge of how climate change will modify environments, represent major challenges to practitioners. Although it is difficult to estimate the single role of a project on the global phenomenon of climate change, it is essential for us to recognise the importance of climate change consideration to adequately address all relevant impacts throughout the EIA process. During our student project, Climate Change and EIA: Easy Said, Challenging Done, we developed a guidance document on how to integrate climate change into the EIA process based on current academic research and existing guidelines, and best practices from a selection of international environmental reports. The aim of this guidance is to formulate our recommendations for good practice of climate change mitigation and adaptation consideration in EIA, and thereby, support practitioners in integrating and enhancing this issue in practice.

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