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UVP-report 35 (3): 93-94 | 2021

Einführung Editorial

Landschaftsbild, Kulturlandschaft und Erholung in großräumigen Umweltprüfungen
Visual Landscape, Cultural Landscape and Recreation in Large-scale Environmental Assessments

Michael Roth & Kathrin Ammermann

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DOI 10.17442/uvp-report.035.12

Online veröffentlicht Published online: 20/01/202

UVP-report 35 (3): 95-105 | 2021

Schwerpunktbeitrag Focus article

„Bedeutsame Landschaften“ als fachliche Grundlage für die Strategische Umweltprüfung
"Signifikant Landscapes" as a Professional Basis for Strategic Environmental Assessment

Andreas Mengel, Markus Schwarzer & Nicole Reppin

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DOI 10.17442/uvp-report.035.14

Zusammenfassung

Das Konzept „Bedeutsame Landschaften in Deutschland“ bildet eine fachlich einschlägige Grundlage für die Schutzgüter Landschaft und kulturelles Erbe in der Strategischen Umweltprüfung (SUP). Aufgrund der zentralen Bedeutung für die SUP werden relevante materielle Ziele und Maßstäbe aus den Fachgesetzen vorgestellt. Anschließend wird das o. g. Konzept charakterisiert, bei dem nach einem aus dem Bundesnaturschutzgesetz abgeleiteten Ansatz 451 bedeutsame Landschaften deutschlandweit identifiziert, kartographisch dargestellt und in Steckbriefen charakterisiert werden. Das Konzept, für das ein bundesweiter Geodatensatz vorliegt, ist unmittelbar einschlägig für die SUP von Bundesplanungen. Es ist auch auf der Ebene der Länder und Regionen relevant, die zudem die Möglichkeit haben, die bundesweit bedeutsamen Landschaften für ihre Ebene zu spezifizieren und zu ergänzen.

Abstract

The concept „Bedeutsame Landschaften in Deutschland“, i. e. „Significant landscapes in Germany“, provides a relevant professional basis for the factors landscape and cultural heritage within Strategic Environmental Assessment (SEA). Due to their significance for SEA, relevant material objectives and standards from the specialised laws are presented. Subsequently the aforementioned concept is characterised and then 451 German wide significant landscapes are identified according to an approach from the Federal Nature Conservation Act. These landscapes are identified, cartographically presented and characterized by means of fact sheets. The concept, for which a nationwide geodata set is available, is directly relevant for the SEA of federal plans and programmes. It is also relevant for the level of federal states and regions, which may also specify and complement the nationally significant landscapes for their levels.

Schlagworte

Deutschland; Landschaftsbild; Kulturelles Erbe; Strategische Umweltprüfung; Bewertungsmethoden Keywords

Keywords

Germany; Visual landscape; Cultural heritage; Strategic environmental assessment; Evaluation methods

Online veröffentlicht Published online: 20/01/2022

UVP-report 35 (3): 106-116 | 2021

Schwerpunktbeitrag Focus article

Bewertung von landschaftsbildbezogenen Konfliktrisiken bei der Planung von Freileitungen
Assessment of Potential Conflicts between Overhead Power Lines and the Visual Landscape

Wolfgang Peters & Elke Weingarten

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DOI 10.17442/uvp-report.035.15

Zusammenfassung

In der öffentlichen Wahrnehmung von Vorhaben zum Stromnetzausbau haben die Auswirkungen auf das Landschaftsbild eine besondere Relevanz. Daher sollte diesem Belang bereits auf den vorgelagerten Planungsebenen zum Stromnetzausbau größere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mithilfe der vorgestellten Bewertungsmethode ist es möglich, die zu erwartenden Konflikte mit dem Landschaftsbildschutz bereits auf den vorgelagerten Planungsebenen differenziert abzubilden und dadurch besser in die Entscheidung einzubeziehen.

Abstract

In public debate of power grid expansion projects, the impacts on the visual landscape are considered to be of particular relevance. Therefore, greater attention should be paid to the landscape issues at an early planning stage. The article presents a method which can be used to identify conflicts early in planning and thus will lead to a better consideration of visual landscape issues in the decision-making process.

Schlagworte

Deutschland; Landschaftsbild; Bewertungsmethoden; Energiewirtschaft, Umweltprobleme; Übertragungsnetze; Freileitungen; Strategische Umweltprüfung; Bundesbedarfsplanung; Bundesfachplanung

Keywords

Germany; Visual landscape; Assessment methods; Energy management, environmental issues; Transmission grids; Overhead lines; Strategic environmental assessment; Federal requirements planning; Federal sectoral planning

Online veröffentlicht Published online: 20/01/2022

UVP-report 35 (3): 117-127 | 2021

Schwerpunktbeitrag Focus article

Beurteilung der Verträglichkeit von Windenergieanlagen mit Kulturerbestandorten in Bezug auf das Landschaftsbild
Assessment of the Impact of Wind Energy Plants on Cultural Heritage Sites in Terms of the Visual Landscape

Caroline Fischer & Michael Roth

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DOI 10.17442/uvp-report.035.13

Zusammenfassung

Beim Ausbau der Windenergie treten immer wieder Konflikte mit divergierenden Raumnutzungsansprüchen auf. Diese sind möglichst schon vor der Vorhabenrealisierung auf planerischer Ebene zu behandeln und wenn möglich zu entschärfen. So ist auch eine Berücksichtigung des kulturellen Erbes bereits bei der Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergienutzung im Regionalplan erforderlich. Der Ausbau der Windenergie betrifft durch die visuellen Wirkungen das Landschaftsbild und damit das Schutzgut Landschaft im Besonderen. Für eine objektivierte Beurteilung, ob die Ausweisung von Vorranggebieten der Windenergie mit dem kulturellen Erbe in Bezug auf das die Kulturerbestandorte umgebende Landschaftsbild verträglich ist, existiert keine allgemein anerkannte Bewertungsmethode. Am Beispiel der Planungsregion Südwestthüringen wird in diesem Beitrag gezeigt, wie die  Verträglichkeit potenzieller Vorranggebiete mit dem Landschaftsbild und durch den Freistaat Thüringen ausgewiesenen landesweit bedeutsamen  Kulturerbestandorten beurteilt werden kann. Hierfür kam ein Mixed-Methods-Ansatz zum Einsatz, welcher bereits bestehende landesweite Methoden weiterentwickelt und für den Maßstab der Regionalplanung regionalisiert. Ergebnisse sind eine gutachterliche Empfehlung der Verträglichkeit und Vorschläge für die Minderung der Beeinträchtigungen für jedes potenzielle Vorranggebiet. Die gewonnenen Informationen können sowohl in den Abwägungs- und Entscheidungsprozess der Regionalplanung als auch in der Strategischen Umweltprüfung des Regionalplans genutzt werden. Zudem können die Ergebnisse in anderen Planungen aufgegriffen werden.

Abstract

The area-wide deployment of wind energy causes conflicts with diverging spatial requirements. If possible, these have to be treated and solved on the regional planning level before the implementation. This process includes dealing with cultural heritage and landscape aspects when priority zones for wind energy are delimited in the regional plan. Visual landscape quality and thereby the landscape have to be specifically addressed, as wind turbines cause visual impacts. Unfortunately, there is no objective standardised assessment method to judge the compatibility of wind energy with cultural landscape heritage and its surrounding landscape. Using the case of the planning region of South-West Thuringia (Germany), we illustrate, how the  compatibility of potential priority zones for wind energy with cultural heritage sites of state-wide relevance and the visual landscape can be assessed. We used a mixed-methods approach that refines existing state-wide methods for the regional planning level. As a result, for each potential priority zone we provide an expert opinion regarding the spatial compatibility and suggestions for the mitigation of visual impacts. This information can be included in the weighting of interests in regional planning or in a strategic environmental assessment. Furthermore, it can be used for other planning procedures.

Schlagworte

Südwestthüringen; Landschaftsbild; Kulturelles Erbe; Bewertungsmethoden; Windenergie; Energiewirtschaft, Umweltprobleme; Regionalplanung

Keywords

South-West Thuringia; Visual landscape; Cultural heritage; Evaluation methods; Wind energy; Environmental issues of energy management; Regional planning

Online veröffentlicht Published online: 20/01/2022

UVP-report 35 (3): 128-135 | 2021

Fachbeitrag Original article

Dichtezentrenkonzepte bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen
Density Centre Concepts in Planning and Approval of Wind Turbines

Katrin Wulfert

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DOI 10.17442/uvp-report.035.16

Zusammenfassung

Die Berücksichtigung artenschutzrechtlicher Belange bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen und sich daraus ergebende Hemmnisse werden derzeit vielfach diskutiert. Um die Genehmigungsverfahren zu entlasten und zu erleichtern, steht derzeit insbesondere die Ebene der Regionalplanung im Fokus der Betrachtungen. Denn durch eine entsprechende Ausgestaltung der Regionalplanung kann unter anderem die Darlegung der Ausnahmevoraussetzungen erleichtert und beschleunigt werden. Eine zentrale Rolle stellen in diesem Zusammenhang die Konzepte der Dichtezentren dar, die die für den Schutz und die Reproduktion von windenergieempfindlichen Arten wichtigen Gebiete kennzeichnen und darstellen sollen. Durch die Freihaltung bzw. Berücksichtigung der Dichtezentren bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen soll der Erhaltungszustand der jeweiligen Arten gesichert und stabilisiert werden. Landesweit etablierte Dichtezentrenkonzepte liegen mittlerweile in einem Großteil der Bundesländer vor. Die Ansätze unterscheiden sich jedoch deutlich in der Ermittlung und Abgrenzung der Dichtezentren sowie im planerischen Umgang mit diesen. Für die fachliche Belastbarkeit sind Dichtezentren bei der Ausweisung von Windenergiebereichen in der Regionalplanung und bei nachgelagerten Genehmigungsentscheidungen mit zeitlich und räumlich hoher Stabilität abzugrenzen. Die fachliche Belastbarkeit trägt dazu bei, die Rechtssicherheit von Entscheidungen zu erhöhen.

Abstract

The consideration of species protection concerns in planning and approval of wind turbines and the resulting constraints are currently the subject of much discussion. In order to relieve and facilitate the approval procedures, the focus is currently on the regional planning level. This is because an appropriate structuring of regional planning can, among other things, facilitate and accelerate the presentation of the conditions for exemption. Concepts of density centres are crucial in this context. They are intended to identify and represent areas important for the protection and reproduction of species sensitive to wind turbines. The conservation status of the respective species is to be secured and stabilised by keeping the density centres free or taking them into account in planning and approving wind turbines. State-wide density centre concepts are now available in a large number of federal states. However, the approaches differ significantly in the identification and delineation of density centres as well as in the way they are dealt with in planning. For professional reliability, density centres must be defined with a high degree of temporal and spatial stability when designating
wind energy areas in regional planning and in the subsequent approval decisions. The professional reliability contributes to increasing the legal certainty of decisions.

Schlagworte

Deutschland; Artenschutzrechtliche Prüfung; Dichtezentren; Regionalplanung; Bauleitplanung; Windenergie; Energiewirtschaft und Raumordnung; Energiewirtschaft, Umweltprobleme

Keywords

Germany; Species protection assessment; Density centres; Regional planning; Urban land-use planning; Wind energy; Energy management and regional planning; Energy management, environmental issues

Online veröffentlicht Published online: 20/01/2022

UVP-Merkblatt 04 - 2021

Die Berücksichtigung von Mehrfachbelastungen in der Umweltprüfung

Wilfried Kühling

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DOI: 10.17442/merkblatt.04

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