menu search

UVP-report 35 (1): 1-2 | 2021

Einführung / Editorial

Einführung in das Schwerpunktthema: Monitoring
Editorial: Monitoring

Marie Hanusch

Begrenzter Zugriff Limited access
Zum Herunterladen bitte anmelden, Please login to download

DOI: 10.17442/uvp-report.035.01

Online veröffentlicht Published online: 10/05/2021

UVP-report 35 (1): 3-17 | 2021

Schwerpunktbeitrag / Focus Article

Die neue Überwachungspflicht für Projekte nach § 28 UVPG: Rechtsgrundlagen, fachliche Anforderungen, Durchsetzbarkeit und erste Einblicke in die praktische Umsetzung
The new monitoring obligation for projects according to art. 28 UVPG: legal basis, technical requirements, enforceability and first insights into practical implementation

Juliane Albrecht, Wolfgang Wende & Doris Grahn

Begrenzter Zugriff Limited access
Zum Herunterladen bitte anmelden, Please login to download

DOI: 10.17442/uvp-report.035.02

 Zusammenfassung

Gegenstand des Beitrags ist die Überwachungspflicht für Projekte, die durch das UVPG-Modernisierungsgesetz im Jahr 2017 eingeführt worden ist. Zu unterscheiden ist insoweit zwischen der Überwachung der umweltbezogenen Bestimmungen des Zulassungsbescheids (§ 28 Abs. 1 UVPG) und der Überwachung der tatsächlich eingetretenen Umweltveränderungen (§ 28 Abs. 2 UVPG). Der Beitrag analysiert jeweils die rechtlichen Vorgaben und formuliert Anforderungen aus fachlicher Sicht. Ein Blick in die Praxis zeigt, inwieweit diese Vorgaben und Anforderungen bereits umgesetzt werden. Schließlich wird der Frage nachgegangen, ob gegen Defizite bei der Überwachung gerichtlich vorgegangen werden kann.

Abstract

The subject of this article is the monitoring obligation for projects introduced by the UVPGModernisierungsgesetz (EIA Modernisation Act) in 2017. In this respect, a distinction must be made between the monitoring of the environmental requirements as laid out in the approval decision (art. 28 para. 1 UVPG) and the monitoring of the environmental changes that have actually occurred (art. 28 para. 2 UVPG). The article analyses the legal demands in each case and formulates some technical requirements. A look at some practical examples shows the extent to which these provisions and requirements are already being implemented. Finally, the question is addressed as to whether legal action can be taken against shortcomings in monitoring.

Schlagworte

Deutschland; Überwachung; Projekt-Umweltverträglichkeitsprüfung; Umweltrecht; Bundesrecht; Rechtsabhandlung

Keywords

Germany; Monitoring; Environmental impact assessment; Environmental law; Federal law; Legal treatise

Online veröffentlicht Published online: 10/05/2021

UVP-report 35 (1): 18-25 | 2021

Schwerpunktbeitrag / Focus Article

Die Hinweise zum Risikomanagement und Monitoring für landschaftspflegerische Maßnahmen im Straßenbau (H RM) – Definitions-, Rechts- und Verfahrensfragen –
Risk Management and Monitoring of Landscape Conservation Measures in Road Construction – Terms, Legal and Procedural Requirements –

Sven Reiter & Marcus Lau

Begrenzter Zugriff Limited access
Zum Herunterladen bitte anmelden, Please login to download

DOI: 10.17442/uvp-report.035.03

 Zusammenfassung

Nicht selten stellen sich im naturschutzrechtlichen Kontext schwierige Fragen, auf die es (noch) keine gesicherte Antwort gibt. In der Praxis wird in solchen Fällen immer öfter auf ein Monitoring zurückgegriffen. Ob und unter welchen Voraussetzungen dieser Weg zielführend ist, wirft jedoch seinerseits mehrere fachliche und rechtliche Fragen auf. Um diesbezüglich für mehr Rechtsund Planungssicherheit sowie eine einheitliche Linie im Straßenbau zu sorgen, hat die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen einen eigenen Arbeitskreis eingesetzt, der seine Arbeit 2016 aufgenommen und 2019 mit Vorlage der „Hinweise zur Risikomanagement und Monitoring für landschaftspflegerische Maßnahmen im Straßenbau (H RM)“ abgeschlossen hat. Der Artikel fasst deren wichtigste Aussagen zu Rechtsgrundlagen, Definitionen und Verfahren zusammen. In den H RM werden die unterschiedlichen Einsatzfelder des Monitorings herausgearbeitet und speziell für das „Risikomanagement“ konkrete Hinweise gegeben. Unter Risikomanagement wird ein Überwachungssystem einschließlich Korrektur- und Vorsorgemaßnahmen zur Sicherstellung der arten- und/oder gebietsschutzrechtlichen Zulässigkeit eines Straßenbauvorhabens verstanden. Dies verlangt rechtlich, dass eine „qualifizierte Unsicherheit“ und mindestens eine ausreichend prognosesichere Alternativlösung vorliegen, auf die bei einem negativen Monitoring-Ergebnis zurückgegriffen werden kann. Daraus erwachsen wiederum bestimmte Anforderungen an die Einsatzfelder des Risikomanagements sowie dessen Festlegung in der Planfeststellung einschließlich verfahrensrechtlicher Fragen. Überschneidungen ergeben sich – vor allem in methodischer Hinsicht – mit dem bereits etablierten Instrument der speziellen Pflege- und Funktionskontrolle sowie mit dem neuen, noch nicht fest etablierten Instrument des Monitorings nach § 28 Abs. 2 UVPG, wobei aber auch die Unterschiede zwischen diesen Instrumenten hervorzuheben sind, die sich daraus ergeben, dass das Risikomanagement der Genehmigungsseite zuzuordnen ist, während die spezielle Pflege- und Funktionskontrolle sowie das UVP-Monitoring die Vorhabenumsetzung betreffen.

Abstract

In the context of nature conservation law, often questions arise to which there are (still) no reliable answers. In such cases, monitoring is often used. Whether and under what circumstances monitoring is an effective tool remains still uncertain. To increase planning security as well as to establish a uniform approach in road construction, the German Road and Transportation Research Association (FGSV) had set up a working group in 2016 which concluded its work in 2019 with the presentation of a guidance document on risk management and monitoring of landscape conservation measures in road construction. Different areas of application were identified and recommendations regarding risk management were given. Risk management was defined as a monitoring system which comprises corrective and preventive measures to ensure the admissibility of a road construction project in terms of nature conservation law. A precondition is that there is a "qualified uncertainty" and also at least one alternative which might be used in the case of a negative monitoring result. Furthermore, a number of procedural issues needs to be considered: For example, the overlap with the instrument of special maintenance and function control as well as with the EIA monitoring provisions according to article 28 para. 2 UVPG. However, these instruments differ due to the fact that risk management is part of the approval procedure, whereas special maintenance and function control as well as EIA monitoring both concern project implementation.

Schlagworte

Deutschland; Straßenbau; Verkehr, Umweltprobleme; Projekt-Umweltverträglichkeitsprüfung; Risikomanagement; Überwachung; Landschaftspflegerische Ausführungsplanung; Umweltrecht

Keywords

Germany; Road construction; Transport, environmental issues; Environmental impact assessment; Risk management; Monitoring; Detailed landscape management planning; Environmental law

Online veröffentlicht Published online: 10/05/2021

UVP-report 35 (1): 26-33 | 2021

Fachbeitrag / Original Article

Das Schutzgut „Fläche“ in der Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine neue Methode in Fachgutachten zu Straßenbauvorhaben
The Factor “Land” in Environmental Impact Assessment. A New Method in Studies on Road Proposals

Christoph Binder, Gerd Krüger & Michael Rudner

Begrenzter Zugriff Limited access
Zum Herunterladen bitte anmelden, Please login to download

DOI: 10.17442/uvp-report.035.04

 Zusammenfassung

Mit der Novellierung des UVPG wurde 2017 „Fläche“ in den Katalog der Schutzgüter aufgenommen. Im Artikel wird ein neuer Ansatz vorgestellt, das Schutzgut Fläche mit eigenen Indikatoren zu bewerten und dabei klar vom Schutzgut Boden zu differenzieren. Exemplarisch wird die Bewertungsmethode am Beispiel des Projekts „Ortsumfahrung Neuburg mit 2. Donaubrücke“ der Stadt Neuburg an der Donau durchgeführt, um ihre Praxistauglichkeit zu testen. Um eine Überschneidung der zu bewertenden Indikatoren für die Schutzgüter Boden und Fläche zu vermeiden, wird der Aspekt der Bodenversiegelung vollständig dem Schutzgut Boden zugewiesen. Für das Schutzgut Fläche werden sechs Indikatoren definiert, nämlich Nutzungsänderungen, Neuinanspruchnahme, Dauerhaftigkeit, Nutzungsbeschränkte Nebenflächen, Entlastungswirkung und Flächenbedarf. Für jeden der genannten Indikatoren wurde eine Einstufung entwickelt. Als Ergebnis der Anwendung des Indikatorensystems werden sowohl die Einstufungen als auch die gewählten Indikatoren als geeignet und praxistauglich für die Umweltverträglichkeitsprüfung erachtet.

Abstract

With the amendment of the UVPG (German EIA Act), “land” was included in the catalogue of environmental factors in 2017. The article presents a new approach to evaluate the factor land with proper indicators and to distinguish it clearly from the factor soil. The proposed road project "Neuburg bypass with 2nd Danube bridge" in the city of Neuburg an der Donau serves to test the practical feasibility the assessment method. In order to avoid an overlap of the assessment indicators for the factors soil and land, the aspect of soil sealing was completely assigned to the factor soil. Six indicators were defined for the factor land, namely land-use change, new land take, durability, limited usability of adjacent areas, discharge effect and land demand. A separate classification is introduced to assess each of these indicators. As a result of the application of the indicator system, both the classifications and the selected indicators are considered feasible and practicable for environmental impact assessment.

Schlagworte

Deutschland; Umweltprüfung, Methoden; Projekt-Umweltverträglichkeitsprüfung; Bewertungsmethoden; Fläche; Verkehr, Umweltprobleme; Straßenbau

Keywords

Germany; Environmental assessment methods; Environmental impact assessment; Evaluation methods; Land; Transport, environmental issues; Road construction

Online veröffentlicht Published online: 10/05/2021

UVP-report 35 (1): 34-40 | 2021

Bericht  aus der Praxis / Report from practice

Einführung in das Schwerpunktthema: Monitoring
Editorial: Monitoring

Nils Diederichs & Martin Stolzenburg

Begrenzter Zugriff Limited access
Zum Herunterladen bitte anmelden, Please login to download

DOI: 10.17442/uvp-report.035.05

 Zusammenfassung

Der Bau eines Großvorhabens erstreckt sich regelmäßig über mehrere Jahre und bringt erhebliche Umweltauswirkungen mit sich. In der „Raumverträglichkeitsuntersuchung mit integrierter Umweltverträglichkeitsuntersuchung“ (RVU/UVU) zum Schienenprojekt „Ausbaustrecke/Neubaustrecke Hanau – Würzburg/ Fulda“ werden die baubedingten Umweltauswirkungen nach einem in der Praxis innovativen, teils GIS-basierten Ansatz berücksichtigt, der im Beitrag vorgestellt wird. Berücksichtigt werden zum einen Auswirkungen, die aus der bauzeitlichen und dauerhaften Flächeninanspruchnahme resultieren. Zudem werden die Umweltauswirkungen betrachtet, die sich aus dem Abtransport des Massenüberschusses ergeben. Hierbei liegt die Annahme zugrunde, dass der gesamte Massenüberschuss aus dem Suchraum abzutransportieren ist. Die Massen sind daher an einen Ort der Ablagerung zu transportieren, der zum Zeitpunkt der Erstellung der RVU/UVU noch nicht bestimmt werden kann. Die Auswirkungen, die aus der Flächeninanspruchnahme resultieren, konnten näherungsweise über die Größe und Lage von Bauflächen bzw. über pauschale Richtwerte für den Flächenbedarf der Ablagerung ermittelt werden. Die Auswirkungen des Abtransports des Massenüberschusses wurden hingegen durch mehrere Parameter bestimmt, die in einem GIS-basieren Ansatz zusammengeführt wurden. Hieraus wurde ein Kennwert abgeleitet, aus dem sich die Auswirkungen des Transports näherungsweise ermitteln lassen.

Abstract

The construction of major projects usually takes several years and leads to significant environmental effects. The article presents an innovative GIS based approach for the consideration of environmental effects caused during construction in spatial impact assessment and environmental impact assessment. It was applied to the railway upgrade/extension proposal „Ausbaustrecke/Neubaustrecke Hanau – Würzburg / Fulda – Erfurt“. The method takes into account temporary and permanent effects resulting from land-take during and after construction (construction areas, areas used for construction site equipment, areas used for depositing excavated soil and tunnel excavation material). Furthermore, environmental effects resulting from the removal of excess material are considered. This is based on the assumption that all surplus mass is to be removed to a yet unknown location. The effects resulting from land-take can be approximated by the size and location of building area and by guideline values for the area required for land-filling. The effects caused by the removal of the surplus material can be determined by a number of different parameters: the volume of the mass excess (m_), the capacity of a single truck to convert the surplus mass into number of truck trips, the length and other characteristics of the transport route, and the starting point of the transports. These parameters were combined in a GIS based approach. Thus a characteristic value can be derived from which the scale of the impact of the transport can be approximated.

Schlagworte

Hessen; Umweltprüfungen, Methoden; Raumordnungsverfahren; Schienenwege; Verkehr, Umweltprobleme; Lärm; Flächeninanspruchnahme

Keywords

Hesse; Environmental assessment methods; Spatial planning procedure; Railways; Transport, environmental issues; Noise; Land tak

Online veröffentlicht Published online: 10/05/2021

UVP-report 35 (1): 41-44 | 2021

Bericht zum Recht / Report from law

Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen des Deutschen Bundestages am Montag, den 22. Februar 2021, zum Baulandmobilisierungsgesetz
Statement at the Public Hearing in the Committee for Building, Housing, Urban Development and Municipalities of the German Bundestag on Monday, 22 February 2021, on the Building Land Mobilisation Act

Johannes Bohl

Freier Zugriff Open access
Download

DOI: 10.17442/uvp-report.035.06

Online veröffentlicht Published online: 10/05/2021

UVP-Merkblatt 03 - 2021

Schutzgutkomplex Bevölkerung und menschliche Gesundheit

Natalie Riedel

Freier Zugriff Open access
Download

DOI: 10.17442/merkblatt.03

affiliate of:

p EEBp IAIA