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UVP-report 2020

34 (1): 1-2

Einführung / Editorial

Der neue UVP-Bericht. Anforderungen an Behörden und Gutachter durch das UVP-Modernisierungsgesetz
The New EIA Report. Requirements for Authorities and Consultants from the EIA Modernisation Act

Joachim Hartlik

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.01

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 3-14

Schwerpunktbeitrag / Focus article

Anforderungen an den UVP-Bericht unter Beachtung methodischer und inhaltlicher Praktikabilität – Teil 1
Requirements Regarding the EIA Report Considering Practicability – Part 1

Joachim Hartlik

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.02

Zusammenfassung

Das 2017 auf Grundlage der 2014 geänderten UVP-Richtlinie „modernisierte“ UVP-Gesetz bringt signifikante Änderungen für die UVP-Praxis der Behörden und Gutachter mit sich. Neben der Schutzgutsystematik werden auch neue inhaltliche Fragestellungen aufgeworfen, die im UVP-Bericht Berücksichtigung finden müssen. Aber auch verfahrensbezogen wartet die UVPG-Novelle mit Änderungen auf: die Regelungen zur Vorprüfung wurden angepasst und die Überwachung der Umweltauswirkungen ist neu. Der Artikel befasst sich vorrangig mit dem UVP-Bericht aus der Perspektive des Gutachters. Wie sind die neuen Anforderungen zu interpretieren? Wie könnte sich eine gute fachliche Praxis etablieren? Werden überhaupt alle Anforderungen der UVP-Richtlinie angemessen umgesetzt? Wo schießt das Gesetz über die europarechtlichen Anforderungen hinaus, wo bleibt es zurück?

Abstract

The EIA Act, as “modernised” in 2017 based on the EIA Directive as amended in 2014, leads to significant changes in the practice of authorities and consultants. There is a new classification of environmental factors and new issues to be dealt with in the EIA report. Furthermore, there are new procedural requirements, e.g. regarding scoping and monitoring. The article focusses on the preparation of the EIA report from a consultant´s point of view. Among others, it deals with the question of how a code of good practice can be established. Does the implementation in Germany meet the European Directive adequately? In which regards, does it stay behind the European provisions and in which regards does it go further?

Schlagworte

Deutschland; Projekt-Umweltverträglichkeitsprüfung; UVP-Bericht; Umweltrecht; Bundesrecht; Rechtsabhandlung; Fläche; Klima; Bevölkerung

Keywords

Germany; Environmental impact assessment; EIA report; Environmental law; Federal law; Legal treatise; Land; Climate; Population

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 15-23

Schwerpunktbeitrag / Focus article

Zum Verhältnis von Umweltverträglichkeitsstudie, UVP-Bericht und Erläuterungsbericht. Ein Beitrag zur Strukturierung der Entwurfs- und Planungsunterlagen für den Straßenbau im Licht des neuen UVPG
The Relation Between Environmental Impact Study, EIA Report and Explanatory Report – An Attempt to Structure the Planning Documents for Road Construction Projects in the Light of the EIA Act as Amended

Stefan Balla & Carsten Imm

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.03

Zusammenfassung

Mit der umfassenden Änderung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung wurden auch die Vorschriften über die Unterlagen des Vorhabenträgers zur UVP geändert und erweitert. Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat ein FE-Vorhaben zur „Weiterentwicklung und Konsolidierung des Regelwerks zur Umweltverträglichkeitsprüfung im Straßenbau“ vergeben mit dem Ziel, eine Richtlinie Umweltverträglichkeitsprüfung für den Straßenbau zu erstellen, die die bisherigen Hinweise und Richtlinien aktualisiert und zusammenführt. Diese Richtlinie soll auch das Verhältnis zwischen dem planerischen Instrument Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und dem neuen UVP-Bericht und deren Integration in die Entwurfsunterlagen klären. Es wird empfohlen, die UVS nicht mit dem UVP-Bericht gleichzusetzen. Sie soll als planerischer Fachbeitrag zur Ermittlung der umweltverträglichsten Lösung anhand eines räumlichen Trassenvariantenvergleichs eigenständig erhalten bleiben, während der UVP-Bericht einen synoptischen, zusammenfassenden Charakter haben soll und in den Erläuterungsbericht integriert werden kann. Auf der vorgelagerten Ebene fasst der so verstandene UVP-Bericht im Wesentlichen die Ergebnisse der UVS zusammen, auf der Zulassungsebene bilden umweltbezogene Fachgutachten die Grundlage für den UVP-Bericht.

Abstract

The recent amendments to the German EIA Act have changed and extended the requirements concerning the documents which have to be handed in by the developer. The Federal Highway Research Institute has commissioned research on the further development and consolidation of the regulatory framework regarding EIA for road construction projects. The aim is to prepare new comprehensive guidelines which also define the relation between environmental statement and EIA report and their integration into the construction documents. It is recommended to distinguish clearly between the environmental impact study and the EIA report. The environmental impact study is seen as a planning tool which seeks to identify the best spatial alternative from an environmental point of view whereas the EIA report summarises the findings of the EIA and is integrated into the explanatory document. Thus, on the upstream level, the EIA report summarises the findings of the environmental statement and on the level of development consent, environmental expert studies constitute the basis for the EIA-report.

Schlagworte

Deutschland; Projekt-Umweltverträglichkeitsprüfung; Straßenbau; Umweltrecht; Richtlinien; Bundesrecht; Raumordnungsverfahren; Planfeststellungsverfahren; Umweltverträglichkeitsstudie; UVP-Bericht

Keywords

Germany; Environmental impact assessment; Road construction; Environmental law; Guidelines; Federal law; Spatial impact procedure; Planning permit; Environmental impact study; EIA report

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 24-32

Schwerpunktbeitrag / Focus article

Die Mär vom schlanken Umweltbericht
The Tale of a Lean Environmental Report

Michael Koch

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.04

Zusammenfassung

Die Novellierungen von Baugesetzbuch (BauGB) und Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) im Jahr 2017 haben die Inhalte von Umweltprüfungen erweitert und die fachlichen Anforderungen bei der Bearbeitung von Umweltberichten deutlich erhöht. Die Anlage 1 des BauGB und die Anlage 4 des UVPG weisen einen Detaillierungsgrad auf, der nur mit einem hohen qualitativen und zeitlichen Einsatz zu bewältigen ist. Auf der anderen Seite erzeugt eine zunehmende Partizipation der Öffentlichkeit an Planungs- und Entscheidungsprozessen den Wunsch nach Vereinfachung und leichter Verständlichkeit der Unterlagen einer Umweltprüfung. Da Planungs- und Genehmigungsverfahren rechtssicher sein sollen, kann eine Lösung dieses Dilemmas nicht in der Kürzung und Vereinfachung von Dokumenten liegen; eine sinnvolle Lösung bietet sich nur an in einer guten Vorbereitung, Strukturierung und Lesbarkeit von Unterlagen.

Abstract

The current amendments to the Federal Building Code (Baugesetzbuch) and EIA Act (UVP-Gesetz) in 2017 have strengthened the substantial requirements regarding the preparation of environmental reports. The annexes to the above mentioned acts make very detailed substantial requirements and ask for immense efforts regarding expertise and time. On the one hand, there is the wish for easy comprehensibility of the documents especially due to increasing public participation in planning and decision-making processes. On the other hand, planning procedures need to be legally watertight. This dilemma cannot be solved by summarising and simplifying the documents. A meaningful solution can only be a sound preparation, structure and readability of the documents.

Schlagworte

Deutschland; Umweltprüfung in der Bauleitplanung; Projekt-Umweltverträglicheitsprüfung; Lesbarkeit; Umweltbericht; Öffentlichkeitsbeteiligung; Planungsrecht; Umweltrecht

Keywords

Germany; Environmental assessment in land-use planning; Environmental impact assessment; Readability; Environmental report; Public participation; Planning law; Environmental law

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 33-42

Fachbeitrag / Original Article

Weiterentwicklung der Methode für die Strategische Umweltprüfung zum Bundesbedarfsplan
Further Development of the Method for Strategic Environmental Assessment for the Federal Requirements Plan for Grid Expansion

Nicole Schneider, Michael Höweler, Ute Brodowy & Andrea Korr

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.05

Zusammenfassung

Mit einer Strategischen Umweltprüfung (SUP) werden für den Ausbau des deutschen Stromübertragungsnetze alle zwei Jahre die Umweltauswirkungen zum Zeitpunkt der Bedarfsfestlegung untersucht. So können die Belange der Umwelt schon bei der ersten räumlichen Festlegung der Vorhaben durch Anfangs- und Endpunkte vom Gesetzgeber berücksichtigt werden. Allerdings wurde diskutiert, ob und inwieweit Weiterentwicklungen der seit 2012 angewendeten Methodik für die SUP sinnvoll sein können, um z. B. die Ergebnisse der SUP stärker in die Entscheidung einfließen zu lassen. Ein zentrales Anliegen in diesem Kontext ist die Stärkung der Alternativenprüfung. Der noch geringe Grad der räumlichen Konkretisierung der zu prüfenden Maßnahmen stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Um die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen ermitteln, beschreiben und bewerten zu können, werden die mit einer Realisierung der einzelnen Netzausbaumaßnahmen verbundenen Konfliktrisiken für die Belange des Natur- und Umweltschutzes räumlich differenziert bewertet . Die dafür weiterentwickelte Methode behandelt insbesondere die folgenden Aspekte:
- Abgrenzung des Untersuchungsraums,
- Bewertung auf Basis von Flächenkategorien,
- Umgang mit Vorbelastungen,
- Darstellung der Schutzgüter Fläche und Wechselwirkungen,
- Vergleichbarkeit von Erdkabel und Freileitung sowie Neubau und Verstärkung.
Zudem wurde Wert auf die Dokumentation der voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen und die Nachvollziehbarkeit der Vorgehensweise gelegt.

Abstract

Every two years, a strategic environmental assessment (SEA) is carried out to examine the environmental impact of the expansion of the German electricity transmission grid at the time when the demand is determined. In this way, environmental issues can be taken into account by the legislator as early as the first spatial definition of the projects by means of starting and end points. The current method of SEA is in usage since 2012 and sensible enhancements are being discussed for example in order to achieve a better consideration of the findings in decision-making. A key objective is to improve the consideration of spatial alternatives. This is not a straightforward task due to the vagueness of the routes. In particular, the new method addresses the following issues:
- definition of the investigation area,
- evaluation on the basis of land categories,
- consideration of pre-existing loads,
- description of area consumption and interactive effects,
- comparability of underground cables and overhead lines as well as new construction and reinforcement.
Another focus was put on a transparent documentation of the significant environmental effects.

Schlagworte

Deutschland; Strategische Umweltprüfung; Umweltprüfung, Methoden; Bewertungsmethoden; Stromübertragungsnetze; Bundesbedarfsplanung

Keywords

Germany; Strategic environmental assessment; Methods of environmental assessment; Evaluation methods; Electricity transmission grids; Federal requirements planning

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 43-49

Bericht / Report

Stärkung der Klimaanpassung in Kommunen – ein Erfahrungsbericht aus Regensburg
Strengthening Climate Adaptation in Municipalities – a Field Report from Regensburg

Katharina Schätz

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.06

Zusammenfassung

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits deutlich spürbar und die Klimaanpassung stellt die Stadtplanung und -entwicklung vor neue und dringliche Herausforderungen. Daher ist eine zeitnahe Umsetzung erforderlich. Jedoch bestehen oft Unsicherheiten bezüglich der ersten Schritte und der nachfolgenden Umsetzung. Erste Erfahrungen aus Regensburg zeigen, dass eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Kommune sowie mit externen Experten das kommunale Klimaresilienzmanagement stärken kann. Der Fokus auf wesentliche Handlungsschritte mit nachhaltiger Wirkung für den internen Kommunikationsprozess kann einen Anstoß zur weiteren Implementierung und zur Entwicklung eigener kommunaler Standards geben. Durch einen Wandel im Denken und den Aufbau einer kommunalen Interessengemeinschaft zur klimaverträglichen urbanen Entwicklung kann die Implementierung forciert werden. Auch der fachliche Austausch mit anderen Kommunen kann wertvolle Inspirationen liefern.

Abstract

The effects of climate change are already clearly noticeable, and climate adaptation poses new and urgent challenges for urban planning and development. Therefore a timely implementation is necessary. However, there are often uncertainties regarding the first steps and subsequent implementation. First experience from Regensburg shows that close cooperation within the municipality and with external experts can strengthen municipal climate resilience management. The focus on essential action steps with sustainable effects for the internal communication process can provide an impetus for further implementation and the development of own municipal standards. A change in thinking and the establishment of a municipal interest group for climate-friendly urban development can accelerate implementation. Professional exchange with other municipalities can also provide valuable inspiration.

Schlagworte

Regensburg; Klimaanpassung; Starkregen; Kommunalverwaltung; Bauleitplanung

Keywords

Regensburg; Climate adaptation; Heavy rain; Local administration; Land-use planning

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 50-51

Kolumne/ Report

Bauen wir die Arche jetzt! Die nächste Sintflut mit Vernunft angehen
Let's build the ark now! Approaching the next Flood with reason

Wilfried Kühling

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DOI: 10.17442/uvp-report.034.07

Online veröffentlicht Published online: 24/07/2020

UVP-report 2020

34 (1): 53-54

UVP-Gesellschaft

Handlungsmöglichkeiten zur Beschleunigung der Planung und Genehmigung von Infrastrukturprojekten

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Online veröffentlicht Published online: 02/08/2020

UVP-report 2020

 

Merkblatt

Vorsorgeorientierte Berücksichtigung der Gesundheitsfolgen in Umweltprüfungen

Joachim Hartlik & Dirk Heller

Freier Zugriff Open access
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DOI: 10.17442/merkblatt.01

Online veröffentlicht Published online: 02/08/2020

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