Home Rückblick Studienpreis 2011 Hintergrund und Ziele

Hintergrund und Ziele des Wettbewerbs PDF Print E-mail
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Hintergrund

Sinn der Umweltprüfung ist eine frühzeitige, systematische und transparente Erhebung und Bewertung der relevanten Umweltauswirkungen aller Planungen und Maßnahmen und die Ergebnisse bei Entscheidungen in räumlichen Planungs- und Entscheidungsprozessen angemessen zu berücksichtigen. Das Instrument hat sich mittlerweile in der Praxis von Planungs- und Zulassungsverfahren weitgehend etabliert. Die Novellierung des Umwelt- und Planungsrechts, neue umweltrelevante bzw. prüfpflichtige Plan- und Projektarten sowie Verschiebungen bei den umweltpolitischen Handlungsschwerpunkten machen es aber erforderlich, das Instrument der Umweltprüfung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus bleibt es weiterhin notwendig, die verschiedenen internationalen und nationalen Instrumente der Umweltfolgenabschätzung sinnvoll aufeinander abzustimmen.

Ziele

Ziel des Studienpreises ist es, neben einer stärkeren wissenschaftlichen Fokussierung auf den Forschungsgegenstand ‚Umweltprüfungen’ auch die Hochschularbeit der UVP-Gesellschaft zu aktivieren und Kooperationen zwischen den Hochschulen und der Gesellschaft zu fördern. Die Preisverleihung und Veröffentlichung der ausgezeichneten Beiträge soll die Hochschulen in dem Bemühen unterstützen, innovative Studienarbeiten auf dem Gebiet der Umweltprüfungen einer breiteren Fachöffentlichkeit bekannt und zugänglich zu machen. Gleichzeitig dient der Preis auch bewusst der Nachwuchsförderung im Berufsfeld. 

Wettbewerbsanforderungen

Die Beiträge zum Wettbewerb sollen


  • den besonderen Nutzen querschnittsorientierter, integrativer Umweltprüfungen für Pläne und Projekte veranschaulichen,
  • die veränderten rechtlichen und methodischen Anforderungen an Umweltprüfinstrumente aufzeigen, 
  • zu neuen Ansätzen für abgestimmte, effiziente Prüfungsprozesse und eine verbesserte Kommunikation zwischen den in Umweltprüfverfahren Beteiligten anregen,
  • den internationalen Wissens- und Informationstransfer zur Umweltprüfung unterstützen

Die eingereichten Beiträge sollen sich inhaltlich mit der Umweltprüfung, auch im Kontext anderer Planungsinstrumente wie z. B. SUP und FFH-Verträglichkeitsprüfung, auseinandersetzen.

Erwünscht sind sowohl Beiträge mit eher theoretischem Ansatz, analytische Betrachtungen, definitorische und methodische Weiterentwicklungen als auch praxisorientierte Berichte mit wissenschaftlicher Fundierung. Darüber hinaus sind für die Arbeiten:  
  • Originalität,

  • Aktualität,

  • Entwicklungspotenzial,

  • sowie praktischer Nutzen und Verwertungsmöglichkeiten gefragt.