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Eine Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, an der PricewaterhouseCoopers mitgewirkt hat, schätzt die wirtschaftlichen Schäden durch Umweltrisiken auf 2 bis 4,5 Billionen US-Dollar.

Mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen sich Großkonzerne bereits seit einiger Zeit. Dass die Zerstörung von ökologischen Lebensräumen und der Rückgang der Artenvielfalt bereits heute zu Ressourcenengpässen und Kostensteigerungen führt, findet langsam Beachtung in Unternehmen: 18 der 100 größten Unternehmen der Welt erwähnen den Schutz der Biodiversität und Ökosysteme in ihrem Geschäftsbericht. Zwei Firmen stufen Biodiversität bereits als wesentliches strategisches Ziel ein.

Die Risikowahrnehmung ist allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. So zeigten sich im "Global CEO Survey 2010" von PwC über 50 Prozent der befragten Vorstandsvorsitzenden lateinamerikanischer Unternehmen besorgt über den Schwund der Biodiversität, in Afrika identifizierten 45 Prozent der Befragten die negative Umweltentwicklung als Risiko für das Unternehmenswachstum. Demgegenüber ist das Thema in Westeuropa nur für knapp jeden fünften CEO wichtig, in Deutschland sogar nur für elf Prozent der Befragten.

Die Studie zeigt u. a. Wege auf, wie Unternehmen vom Erhalt der Biodiversität und den bestehenden Synergien zwischen Unternehmen (und deren Tätigkeiten), Biodiversität und sozialer Entwicklung profitieren können.

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Die Studie kann unter http://www.teebweb.org/ heruntergeladen werden.