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Der am 13. November veröffentlichte Bericht über das Projekt "Ökonomischer Wert von Ökosystemen und biologischer Vielfalt“ (The Economics of Ecosystems and Biodiversity - TEEB) wurde von Deutschland und der EU-Kommission als Antwort auf einen Vorschlag der G8+fünf Umweltministern 2007 auf den Weg gebracht und richtet sich insbesondere an Entscheidungsträger. Der Studie zufolge nimmt weltweit die Belastung der Ökosysteme zu und viele dieser wertvollen Ausgleichsleistungen sind gefährdet. Zwar können technische Lösungen einige dieser Leistungen ersetzen, doch hat dies in der Regel einen hohen Preis. Die Erhaltung und Wiederherstellung der Artenvielfalt ist daher ein wesentlicher Schritt beim Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft, vor allem weil die Artenvielfalt auch für einen erfolgreichen Klimaschutz unerlässlich ist.

Beim NEKHG handelt es sich um das Niedersächsische Gesetz zur landesweiten Umsetzung der mit dem Modellkommunen-Gesetz erprobten Erweiterung kommunaler Handlungsspielräume. Auf einem gemeinsamen Treffen haben sich die Niedersächsischen Naturschutzverbände gegen einen Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU und der FDP - Drs. 16/1497 - zum NEKHG ausgesprochen. Sie begründen ihre Entscheidung damit, dass im Bereich der Verbandbeteiligung weit reichende negative Veränderungen für alle Naturschutzverbände in Niedersachsen festgeschrieben werden.

Beim Rechtsbereinigungsgesetz Umwelt handelt es sich u.a. um die Ablösung von Bundesrecht, welches auf der früheren Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes nach Artikel 75 des Grundgesetzes a.F. beruht. Die Rechtsvorschriften des Umweltrechts des Bundes sollen, soweit dies nicht bereits durch parallele Rechtssetzungsvorhaben zum Naturschutz- und Wasserrecht vorgesehen ist, durch bundesrechtliche Vollregelungen ersetzt werden.

Das Bundeskabinett hat im September einen Aktionsplan für nachwachsende Rohstoffe beschlossen. Der Aktionsplan ergänzt den im April verabschiedeten Aktionsplan Biomasse. Ziel des Aktionsplans ist ein Gesamtkonzept zum Ausbau der stofflichen Nutzung nachwachsender  Rohstoffe. Dies soll unter Beachtung der Ziele und Anforderungen der nationalen und europäischen Nachhaltigkeitsstrategien geschehen.

Das Bundesministerium für Inneres hat eine Arbeitshilfe zur Gesetzesfolgenabschätzung veröffentlicht. Grundlage ist § 43 Absatz 1 Nr. 5 und § 44 Absatz 1 der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO), nach dem die Ressorts verpflichtet sind, die voraussichtlichen Gesetzesfolgen einer Regelung darzustellen. Diese umfassen die beabsichtigten Wirkungen und unbeabsichtigten Nebenwirkungen (§ 44 Absatz 1 Satz 2 GGO). Im Sinne der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sollte jede geprüfte Regelung und Regelungsalternative auf nachhaltige Wirkung geprüft werden.