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Die deutsche Öffentlichkeit sowie die deutschen Behörden haben seit dem 17.02.2014 einen Monat lang die Gelegenheit, im Rahmen des grenzübersschreitenden Strategischen Umweltprüfungsverfahrens  Stellung zum Entwurf des aktualisierten staatlichen Energiekonzepts der Republik Tschechien zu nehmen. Stellungnahmen und Eingaben können auch in deutscher Sprache verfasst werden und sind an an die zuständige Behörde in Tschechien zu richten.

Alle Informationen zum Verfahren, den Entwurf des tschechischen Energiekonzepts sowie einen Auszug aus dem Evaluierungsbericht hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) >hier zusammengestellt. 

Das NRW-Umweltministerium hat im November 2013 einen Leitfaden zur Berücksichtigung von Arten und Lebensräumen bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

Rat und Parlament der EU haben sich auf eine neue Fassung der UVP-Richtlinie bei den Trilog-Verhandlungen am 18. Dezember geeinigt. Dabei hat sich bei der Frage, ob Fracking zukünftig generell einer UVP-Pflicht unterliegen soll, der Rat durchgesetzt. Es gibt demnach keine solche Pflicht, wie sie am 09. Oktober vom Parlament vorgeschlagen wurde. Wir haben bereits >hier darüber berichtet. Die UVP-Pflicht wird sich nun also weiterhin an den Gasfördermengen orientieren.

Handreichung zur Berücksichtigung des kulturellen Erbes bei Umweltprüfungen

2. überarbeitete Auflage Köln 2014

Kulturgueter Planung
Die Handreichung zur Berücksichtigung des kulturellen Erbes bei Umweltprüfungen ist das Arbeitsergebnis der AG „Kulturelles Erbe in der Umweltverträglichkeitsprüfung“ der UVP-Gesellschaft, die seit 15 Jahren beim Rheinischen Verein eine organisatorische Heimat gefunden hat. Sie wurde nun überarbeitet und ist in der neuen Fassung bei der UVP-Gesellschaft für 5 Euro zu beziehen.

Hilfreich bei der Erstellung der Handreichung war die bewährte Arbeitsweise des Rheinischen Vereins, zusammen mit mehreren LVR-Fachbereichen des Dezernates für Kultur und Umwelt im Sinne einer interdisziplinären Gesamtschau Dialoge zwischen unterschiedlichsten Fachdisziplinen zu organisieren. Nur das Miteinander von Verbänden, Hochschulen, Verwaltungen und Planern ermöglichte die vorliegenden Ergebnisse. Die Handreichung befasst sich mit Begriffsbestimmungen, Bestandserfassung und Bewertung von Kulturgütern, Informationsquellen, Leitbildern und den Anforderungen an die Praxis der UVP.

Ein Kontaktformuar für die Bestellung der Handreichung (5 Euro) finden Sie >hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die staatliche ökologische Expertise ist ein der deutschen UVP ähnelndes Verfahren, welches bei der Genehmigung von Projekten in Russland anzuwenden ist.  Um die russische staatliche ökologische Expertise weiter zu qualifizieren, wurde neben einem in Länderkooperation erarbeiteten russischsprachigen Methodikleitfaden nunmehr auch ein englischsprachiger Leitfaden erstellt. Die Leitfäden sollen in erster Linie zur fachlichen Verbesserung der Bewertung von Umweltauswirkungen dienen. Sie sind auf Grundlage des seit 1992 geltenden deutsch-russischen Umweltabkommens mit Mitteln des BMU und unter fachlicher Begleitung des BfN und des UBA entwickelt worden.

Einige Exemplare der englischen Version des Methodikleitfadens können über die Geschäftsstelle bestellt werden:
May, A.; Kravcenko, V.; Wende, W.; Ignatov, A.; Hoppenstedt, A.; Vencikova, V. (2012): Assessment of Environmental Impacts and Ecological Expertise - Professional experience of EIA issues in Russia and Germany. Irkutsk; Dresden [u.a.]: Publishing House of the Sochava Institute of Geography , S. 76.